Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. OG Sachsenwald
Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V.OG Sachsenwald

Informationen über den Deutschen Schäferhund

Nachfolgend stellen wir Ihnen den Deutschen Schäferhund und seine Ausbildung in kleinen Episoden vor.

Wir geben Ihnen Informationen

- über den Welpen

- die Erziehung (Verhalten und lernen)

Um die Themenbereiche zu lesen, scrollen Sie einfach nach unten.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und informieren Sie sich näher. Unsere Fachwarte helfen Ihnen gerne weiter.

Die Welpen

Beschäftigung ist für den Deutschen Schäferhund unverzichtbar für die artgerechte Haltung. Wenn Sie ein echter Freund Ihres Hundes werden wollen, erfordert dies neben dem Aufbau eines stabilen Vertrauensverhältnisses die feste Einbeziehung des Hundes in die häusliche Gemeinschaft.


Erziehung bedeutet geduldiges, planmäßiges, aber auch konsequentes und vorbedachtes Einwirken auf den Hund. Die wichtigsten Grundübungen für die Erziehung des Schäferhundes sind:

 

· Die Leinenführigkeit
· Die Sitzübung
· Setzen aus der Bewegung heraus
· Die Platzübung unter Ablenkung
· Platz aus der Bewegung mit Abrufen

 

Nach dem Säugen beginnt für die Welpen die wichtige Prägephase. Alle Vorgänge werden jetzt mit erhöhter Aufmerksamkeit verfolgt, Neugierde und Lernbereitschaft sind besonders intensiv. Zu diesem Zeitpunkt ist die tägliche Beschäftigung auf Spielen und Raufen ausgerichtet, setzt dem jungen Hund aber auch schon erste Grenzen. Lernen wird so mit Freude, viel Liebe und überschwenglichem Lob verbunden. Zwang steht zunächst absolut im Hintergrund und sollte (wenn überhaupt) wohl dosiert und überlegt eingesetzt werden. Deutsche Schäferhunde sind an sich ausgesprochen lernbegierig, wenn man es versteht, sich ihnen verständlich zu machen.

Die Erziehung des Deutschen Schäferhundes

Frühestens mit 6 Monaten sollte die Ausbildung eines Deutschen Schäferhundes beginnen. Wir empfehlen Ihnen vorher schon an den Übungstagen der Ortsgruppe teilzunehmen. Sie können durch Zuschauen sehr viel lernen und dadurch Fehler in der Erziehung vermeiden, welche später schwer zu korrigieren sind. Desweiteren lernt Ihr Hund bei der Gruppenarbeit den Umgang mit den Artgenossen kennen. Hier stehen Ihnen erfahrene Trainer zur Verfügung, die Ihnen individuell zur Hand gehen. Zur Ausbildung gehört als Einstieg die Leinenführigkeit. Der Leinenruck ersetzt die Strafhandlung, die im Hunderudel über das Schütteln am Nackenfell erfolgt. Nie darf die Leine ständig im Zug gehalten werden! Der Hund lernt dabei, an der lockeren, zugfreien Leine zu gehen.

 

Für alle Erziehungsmaßnahmen gilt der Grundsatz, dass der Hund lernen muss, sich ein- und unterzuordnen. Erwecken Sie bei ihm nie die Hoffnung, selbst Meuteführer zu werden. Neben den Hörzeichen werden zusätzlich eindeutige Sichtzeichen gegeben, die dem Hund begreiflich machen, was man von ihm will.


Bereits der Welpe wird durch Niederdrücken der Kruppe und durch gleichzeitiges Hochziehen am Halsband, verbunden mit dem Hörzeichen "Sitz" an das Hinsetzen gewöhnt. Streicheln über die Rückenpartie und loben "so ist's brav" unterstützen das richtige Verhalten. Wenn der Hund die Grundstellung "Sitz" gut beherrscht, kann diese Übung auch aus der Bewegung heraus trainiert werden.


Kaum eine Übung hat für den praktischen Alltag einen höheren Stellenwert als die Platz-Übung, wenn man einmal von der Leinenführigkeit absieht. Bereits den Welpen kann man ganz nebenbei an das Hörzeichen "Platz" gewöhnen, indem man es immer dann anwendet, wenn er sich hinlegt. Später muss der Hund lernen, dass er sich auf das Hörzeichen "Platz" an der Stelle, wo er sich gerade befindet, hinlegt. Diese Übungen erfordern zunächst viel Geduld und Selbstbeherrschung, aber auch eine Portion Konsequenz und Durchsetzungsvermögen.


Viele Hundehalter mühen sich bei ihren Spaziergängen oft vergeblich, den einmal von der Leine befreiten Vierbeiner wieder unter Kontrolle zu bringen. Ist er endlich an der Leine, wird er für sein Fehlverhalten ausgeschimpft und dadurch ein Kardinalfehler der Hundeerziehung begangen! Ihr Hund wird die Strafe nämlich nicht auf sein Herumstreunen beziehen, sondern auf das unmittelbar vor der Strafe ausgeführte, und das war letztendlich doch das Zurückkommen. Für Hunde auf Entfernung zu arbeiten, würde sich eine Schleppleine oder eine Freilaufleine mit Aufrollvorrichtung anbieten."Ablegen in Verbindung mit Herankommen" heißt dieser Übungsteil in den Prüfungsordnungen und er hat zentralen Stellenwert für die Erziehung und Ausbildung.

Weitere Informationen über den Deutschen Schäferhund können Sie sich gern auf den Seiten des

Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. ansehen.

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